Es valentint auf der ganzen Welt. Oder wie war das nochmals?

Veröffentlicht am: 14.02.10 | Aus dem Leben  | 5 Kommentare


Foto gefunden auf pixelio von Kurt F. Domnik.

Wenn Menschen einander Dinge schenken, ist das eine tolle Sache, die bestimmt jeder zu schätzen weiss. Denn worüber freut man sich mehr, als über ein kleines Geschenk, mit dem man dem anderen seine Zuneigung zeigt, zeigt dass die andere Person für wichtig im eigenen Leben ist. Wäre ich nicht wieder single, hätte ich wohl wahrscheinlich auch eine Rose verschenkt, denn an unserer Schule gibt es einen Rosentag, der von der Schülerorganisation organisiert wird (huch, da bin ich ja selber dabei – hätte meine Rose dann also auch selber verschenkt?).

Der Valentinstag ist dabei für viele Leute eine Gelegenheit, wo sie dem Partner wieder einmal etwas schenken – meist eine Rose oder sonst eine Blume. Verschiedenste Unternehmen wittern dadurch das grosse Geschäft an diesen Tagen, senden auch Blumen direkt nach Hause, verkaufen Dinge etwas günstiger mit einem Valentinsrabatt, machen Valentinsangebote und vieles mehr. Aus einer Tradition mit Legende wird also, wie bei vielen Feiertagen, wieder einmal das grosse Geschäft daraus gemacht.

Aber schauen wir doch kurz etwas in die Geschichte und Traditionen des Valentinstages. Habt ihr gewusst, dass wir mit dem 14. Februar eigentlich einen Tag feiern, an welchem Valentin (laut einer Legende) aufgrund seines christlichen Glaubens enthauptet wurde? Zuvor hatte Valentin einige Verliebte getraut, unter anderem auch Soldaten, die laut des kaiserlichen Befehls unverheiratet hätten bleiben müssen. Ein wichtiges Detail war, dass er den frisch verheirateten nach der Trauung Blumen aus seinem Garten geschenkt hat.
Diese Legende wurde mit einer anderen Legende vermischt (eine römische Legende, wo man ein Orakel für die richtige Partnerwahl abholte) und floss dann auch in unsere Gesellschaft.

Auch interessant sind die verschiedenen Bräuche und Traditionen rund um den Valentinstag. So beschenken in Japan Frauen ihre Ehemänner, Chefs, Kollegen, usw. mit Schokolade. Einen Monat später, am White Day, dürfen sie dann im Gegenzug auf weisse Schokolade hoffen. So können junge Männer am 14. März dann das Geschenk der Frauen in Form von Schokolade am Valentinstag erwidern. Witzig: In Südkorea gibt es neben dem Valentinstag und dem White Day auch noch den Black Day (am 14. April), an welchem diejenigen, die an den anderen Tagen leer ausgingen Nudeln mit einer schwarzen Sauce essen (man nennt es «Jajangmyeon») und damit ihre Trauer bezeugen.
Übrigens wird der Valentinstag in Brasilien erst am 12. Juni gefeiert.

Tja, andere Länder, andere Sitten und Traditionen. Ich finde das immer wieder spannend.

Bei all den schönen Traditionen und Geschenken finde ich aber immernoch, dass das schönste Geschenk nicht an einem solchen Tag stattfindet und auch nicht an einem Geburtstag, Weihnachten, etc. Am meisten Freude bereitet es einem doch, wenn man unter dem Jahr einfach spontan etwas geschenkt erhält. Wenn man es nicht erwartet.

Wann hast du das letzte mal spontan, ohne einen solchen Grund etwas verschenkt?

Gruss,
Michael

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