MacBook Pro: Zum Teufel mit der blinkenden LED

Veröffentlicht am: 21.12.10 | Technik & Computer  | 4 Kommentare

Edit 11. Juli 2018: In einem anonymen Mail wurde ich darauf hingewiesen, dass die Argumentation dieses Blogposts «dumm» sei und ich ihn besser offline stellen sollte. Lieber Anonymer Schreiber: Danke für deine Nachricht. Ich teile die Argumente meines 8 Jahre jüngeren Ichs nicht mehr, aber das verlinkte Tool war zum gegebenen Zeitpunkt eine gute Lösung für mein jetzt nicht mehr existierendes Problem. Falls du dich wirklich mit mir unterhalten möchtest, schreibe mir das nächste Mal bitte unter deinem Klarnamen und mit richtiger E-Mailadresse.

 

Apple hat viele geniale Dinge in ihre Produkte eingebaut. Eines davon ist der sogenannte «Sleep Indicator». Klingt schön und es wird natürlich gleich mit einem «ach-wie-bin-ich-toll»-Video angepriesen. Die LED, die nur dann was anzeigt, wenn sie dies auch soll.

Nun, Apple denkt nicht immer ganz an alles, kann die Firma auch nicht, denn es gibt so viele Anwender mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. So habe ich mir daran gewohnt, mein MacBook Pro kurz zuzuklappen und mich dann schnellstmöglich ins Bett zu werfen, das MacBook auf dem Tisch stehend. Wie es eine LED so hat, leuchtet sie gerne und in diesem Fall blinkt, nein, eher pulsiert die LED und zeigt an, dass das MacBook gerade schläft.

«Sleep Indicator». Irgendwie schon ironisch, dass die LED so heisst, denn ich kann nicht schlafen, wenn das Ding so vor sich hin blinkt. Es mag verrückt klingen, aber ich gehöre zu den Leuten, die sich auch mit geschlossenen Augen noch unglaublich daran stören, wenn da irgendwo etwas hell ist oder blinkt.

Nun, wenn man im Internet nach einer Softwarelösung sucht, wird man nicht fündig. Würde man in einem Forum nachfragen, würde man Antworten erhalten, die in etwa so wären: «Dreh doch einfach das MacBook um, du realitätsfremder, blöder MacUser!» oder «Etwas Klebeband und die Sache leuchtet nicht mehr» oder «Wie wärs, wenn du es einfach akzeptierst, dass es keine Softwarelösung gibt? Stell‘ einfach etwas vor die LED!». Alles schön und eher weniger als mehr nützlich. Kurz: Es gibt keine Softwarelösung, um die LED auszuschalten.

Nun fragt man sich als Kritiker: Warum kann er nicht einfach etwas vor die LED stellen? Die Antwort ist simple: Wenn ich im Bett liege, bin ich einfach zu müde und möchte nicht nochmals aufstehen, alles reine Bequemlichkeit in einem müden Zustand des Körpers.

Doch es gibt eine alternative Lösung:

Deep Sleep (Widget)

Unter deepsleep.free.fr kann man sich ein Widget herunterladen, welches man auf seinem Dashboard installieren kann. Ein Klick auf dieses Widget befördert das MacBook Pro in den sogenannten Hibernate – Modus, manchmal auch Software Suspend – Modus genannt. Dabei wird alles, was sich auf dem RAM-Speicher befindet auf die Festplatte geschrieben und das MacBook komplett heruntergefahren (braucht keinen Strom mehr).

Die Fakten: Man könnte es durchaus als Pendant zum im Windows bekannten «Ruhezustand» bezeichnen. Nach dem Hochfahren ist alles wieder im Zustand wie vorher (sprich alle Apps laufen noch, etc.). Da der aktuelle Stand auf die Festplatte geschrieben wird, ist die Methode sicherer.

Der Vorteil: Die LED blinkt nicht!

Der Nachteil: Dauert länger als der normale Standby-Modus (, wo der aktuelle Status nur in den schnelleren RAM-Speicher geschrieben wird).

Fazit: Dank Widget kann man den Suspend-Modus vor dem Einschlafen verwenden und sonst den normalen Standby-Modus. Man hat so während dem Schlafen keine störende LED. Ich bin zufrieden.

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