Mit Idda von Toggenburg Theaterluft schnuppern

Veröffentlicht am: 05.08.11 | Film  | 2 Kommentare

Am vergangenen Mittwochabend hatte ich die Gelegenheit, einen Beitrag über das Freilufttheater in Maria Dreibrunnen bei Bronschofen zu drehen. Dort wird ab heute das Stück «Idda von Toggenburg» aufgeführt.

Eine grosse Tribüne ist bestuhlt, Zelte sind aufgestellt und die kunstvoll gestalteten Kulissen lassen vermuten, dass hier etwas Spezielles aufgeführt wird. Doch noch sind wenig Gäste eingeladen und ich darf die Generalprobe mit einigen anderen Journis, sowie Bekannten und Verwandten der Schauspieler betrachten und filmen. Bevor es jedoch losgeht, suche ich noch die Hauptdarsteller für ein Interview.

Alles ist etwas hektisch und die Regisseurin hat auch alle Hände voll zu tun. Witzigerweise entdecke ich, dass ich eine der Schauspielerinnen kenne und mache spontan ein Interview mit Lisa als Kammerzofe Sieglinde – schön, jemanden zu kennen, der einem alles erklären kann, was man für den Beitrag wissen möchte. Sie schaut dann auch, dass Idda (Nadine Landert) und der Heinrich von Toggenburg (René Berger) zu mir kommen und ein Interview geben.

Die Rolle von Idda passt wirklich gut zu Nadine Landert. Sie strahlt mindestens über beide Ohren, währenddem ich ein Interview mit ihr mache und lächelt auch nachher noch fröhlich weiter. Auch nach der Generalprobe hat sie mehr als ein Lächeln übrig, auch wenn sie bestimmt etwas müde ist.

Das Stück beinhaltet sehr viele Facetten — Liebe, Hass, Freude, Güte, Tod,… Der Theaterliebhaber mag da auf seine Kosten kommen und alle anderen, die gerne einmal ein schönes Zusammenspiel von extra fürs Stück gemachten Musik, Kostümen, der untergehenden Sonne am Abend, den Kulissen und der Schauspieler sehen möchten, dürfen es sich ja gerne einmal überlegen, an einem solchen Abend die «Idda von Toggenburg» anzuschauen. Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen!


Internet TV

Übrigens: Ich möchte in Zukunft ab und zu etwas mehr über die die Dinge schreiben, über welche ich bei meiner Arbeit berichte. Meist recherchiert man viel und erhält spannende Hintergrundinformationen, die man im 2 Minuten – Clip nicht mitkriegt oder aufgrund des kompakten Formats nicht einbauen kann. Diese weiteren Informationen — zu meiner Arbeit, zu Dingen hinter den Kulissen und mehr — möchte ich mit euch teilen.

Tags:        

Sharing is caring!

Du bist momentan offline. Einige Inhalte bleiben trotzdem nutzbar.