Seifenkisten waren gestern – heute fährt man Mülltonnen!

Veröffentlicht am: 12.08.11 | Film Kreativer Überschuss  | 7 Kommentare

Was macht man mit Mülltonnen? Eure erste Antwort wird wohl ganz einfach «Müll reinwerfen» sein. Aber habt ihr schon einmal etwas von Mülltonnenrennen gehört? Nicht? Die Deutschen machten es via Youtube vor und der STV Bichwil bringt uns diese Sportart auch direkt in die Schweiz. Vorher wurde der Sport hier wahrscheinlich noch nie ausgeübt.

«Auf Mülltonnen fahren – wie soll denn das gehen?»

Eigentlich ist das Prinzip ziemlich simple, denn zwei Räder hat das Ding ja schon. Nun klebt man noch etwas Polster vorne auf die Kiste, befestigt an der Vorderseite speziellen Hartgummi, der gut gleitet und auf dem Teer trotzdem nicht allzu schnell abgeschliffen wird. Des Weiteren braucht es noch die richtige Ausrüstung – Kleidung, die einen schützt und kaputt gehen darf, geeignete Schuhe (am besten mit Stahlkappen zum Bremsen und Lenken), Knieschoner und einen Motorradhelm.

«Ich schnalls noch immer nicht.»

Ich konnte es auch fast nicht glauben, aber das ist alles. Man könnte meinen, es würde vorne auch noch Räder benötigen, was aber nicht so ist. Wenn man noch etwas braucht, dann die richtige Balance, denn man liegt auf die Mülltonne, schaut, dass das Vorderteil in der Luft ist und düst die Strasse runter. Lenken kann man auch, indem man den ganzen Körper und auch die Füsse entsprechend einsetzt.

«Den Quatsch kauf ich dir nicht ab!»

Hätt ich wohl auch gesagt, aber als ich für fürstenlandTV am Training filmte, sah ich, dass es tatsächlich doch funktioniert! Lustigerweise ist es nicht einmal besonders schwierig und auch junge Personen können schon eine solche Mülltonne lenken. Zwar wird man nicht gerade so schnell wie die Formel 1, aber ein rechtes Tempo erreicht man trotzdem.

«Das will ich sehen!»

Darfst du! Hier mein kurzer, knackiger Videobeitrag zu den etwas verrückten Bichwilern:


Internet TV

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