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Goethe nervts, wenn Flugezeuge über Berlin donnern

Veröffentlicht am 01.05.2012 » 2 Kommentare » Kategorie: Poetext, Quatschstory von Michael Eugster

Zugegeben, ein wenig seltsam war es schon, als das erste Flugzeug direkt über unserem Hotel durchgedonnert ist. Aber hey, wenigstens hat die Absteige (mit gutem Fruchtsaft am Morgen) nicht so viel gekostet und vom Schlafen hat der Fluglärm eigentlich auch nicht abgehalten. Und sowieso, wer ein Hotel 10 Minuten vom Flughafen Tegel in Berlin bucht, muss sich damit abfinden.

Berlin war wieder einmal sensationell und wir haben wunderbare Leute kennengelernt und inspirierende Gespräche geführt. Nächstes Mal könnten Sie jedoch, Herr Goethe, ein bisschen lächeln. Diese grimmige Miene hat nicht einmal die neugothische Kriche in Berlin verdient. Okay, es ist nicht so hell dort drin, aber es brennen immerhin Kerzen und alle bewundern Sie. Weshalb also dieser Lätsch? Ist gerade ihr Hamster gestorben? Sind es die Flugzeuge, die stören? Na hallo, in der Nähe des Fernsehturms fliegen die sicher nicht mehr so tief, also kein Grund zur Grimasse!

Pardon, das war wohl etwas hochnäsig. Und dann noch mit grammatikalisch nicht ganz korrekten Sätzen. Aber das erlaubt die Kunst doch hoffentlich, Herr Goethe. Jetzt lass ich sie aber mal etwas ruhen. Vielleicht sind sie ja auch nur etwas ängstlich, ihr Gesicht wirkt irgendwie auch ziemlich wie in Stein gemeisselt…

Mehr zu Berlin gibts natürlich schon noch. Und dann nicht nur «Quatsch».

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Verrückte Typen bei Joiz: M-Budget WG

Veröffentlicht am 20.10.2011 » Keine Kommentare » Kategorie: Film von Michael Eugster

M-Budget WG

Schon mal etwas von der M-Budget WG gehört? Na? Nein? Schäm dich! Okay, so schlimm ist es nicht, denn du hast ja mit diesem Beitrag noch die Gelegenheit, dieses Projekt kennenzulernen.

In Zusammenarbeit mit der Migros hat joiz die Sendung «M-Budget WG» gestartet. Es konnten sich WGs aus der ganzen Schweiz per Video bewerben und eine Jury wählt dann die besten und kreativsten Bewerbungen aus. Diese WGs kämpfen nun in verschiedenen Wettbewerben gegeinander an.

Alter Käse, sagst du? Nun, wer weiterkommt, das bestimmt dann nicht die Jury, sondern du. Im Onlinevoting treten die WGs gegeneinander an (nicht wie beim SF, wo man mit teuren SMS und Anrufen und über WAP voten kann). Das Voting ist selbstverständlich live und man kann während der Sendung mitchatten, Fragen stellen, Sprüche klopfen, etc. Also nichts mit alter Käse!

Ich konnte ein solche Sendung schon selber live miterleben und zwar direkt im Studio. Witzigerweise nicht hinter, sondern vor der Kamera. An einem Nachmittag nahm ich mir extra frei, um bei einem Testlauf den Moderator Stefan Büsser mit überraschenden Wörtern zu bombardieren, damit sich dieser gleich einmal auf alles gefasst machen konnte. ([EGO]Die Sendung ist also nur dank mir mindestens so gut, wie sie das schlussendlich geworden ist.[/EGO])

Es war interessant, zu sehen, wie sich joiz seit meinem letzten Besuch im Studio weiterentwickelt hat. Mehr Technik, bessere Technik, ein grösseres Team und einfach professioneller. Chapeau, Joiz! Ich liebe das Gefühl, vor der Kamera zu stehen. Eigentlich ziemlich ironisch, denn als Videojournalist bei der dfmedia stehe ich eigentlich immer hinter der Kamera. Aber man weiss ja nie. Und falls ich mal eine WG hab, mache ich auch bei der M-Budget WG mit, denn wer möchte schon nicht eine geile Party veranstalten und ein Jahr wohnen dürfen – auf Kosten der Migros?! Na also!

Für euch lohnt sich das Voten übrigens auch, denn man kann Preise im Wert von 20’000.– Stutz gewinnen. Findi guet!

Mehr M-Budget WG:

Da wäre Sendungs-Seite auf der Joiz-Homepage und hier die Seite mit dem Voting bei Migros im kultigen M-Budget-Design.

Neuste Sendung:

Damit ihr eine Ahnung vom Sendeformat erhält, könnt ihr euch hier gleich die erste Sendung (bei gewissen Leuten mit Kult-Potential) anschauen:

Signatur

Dieser Beitrag ist übrigens weder gesponsert, noch durch irgendwelche Bestechung entstanden. Ich bin einfach begeistert von diesem Projekt und möchte es so etwas unterstützen.

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Happy Jetlag: Einfach einmal verrückte Dinge tun

Veröffentlicht am 05.09.2011 » 5 Kommentare » Kategorie: Quatschstory, Reisen von Michael Eugster

Bild von Flickr-User doitintheroad

Einfach einmal etwas Verrücktes tun. Jugendlicher Leichtsinn ausleben vielleicht? Kann man machen.

Und darum mache ich jetzt etwas, was eigentlich völlig gegen meine sonstigen Prinzipien geht. Reaktionen wie «Du spinnst doch!» habe ich genau gleich erhalten wie die Reaktion «Yeah, geil!». Ich plane eben nicht eine dieser «Pauschalreisen», sondern einen (Kurz-)Trip nach New Jersey! Zusammen mit einem Kollegen, der als Praktikant bei einer roten Fluggesellschaft (die gerade ein Logo-Redesign erlebt hat) arbeitet (praktisch, gell) und zwei anderen Kolleginnen geht es für drei Tage in die Staaten. Da nimmt man es doch gerne auf sich, einen neuen Pass zu machen (läck, der war teuer) und dann im Oktober zwei Tage zu fliegen.

Um unseren Jetlag gebührend fotografieren zu können, habe ich mir jetzt übrigens ein Weitwinkelobjektiv von Sigma für meine Kamera bestellt. Ich werde also sich nicht ohne Bilder in die Schweiz zurückkehren. Ich war ja noch nie in den Staaten und beim Gedanken an diese Reise, bin ich schon ein wenig aufgeregt. Das wird legendär!

Die einen mögen antworten: «So verrückt ist das nicht. Ich war schon einmal auf einem Kurztrip in New York, um einzukaufen (oder so).» Ist mir Hans was Heiri, irgendwie ist es schon etwas übertrieben, nur so kurz zu bleiben. Aber wenn man schon einmal eine Woche frei hat und diese mit einem günstigen Jetlag und drei guten Kollegen/-innen verbringen kann, sag ich da nicht nein. Man ist ja schliesslich nur einmal jung!

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Kulinarische Tiefflüge und Party im Gummihals-Mallorca

Veröffentlicht am 03.07.2011 » 4 Kommentare » Kategorie: Reisen von Michael Eugster

Alle fünf Minuten kommt ein ganzer Car fauler Touristen an, die alle nur etwas möchten: feiern und auf der faulen Haut liegen. Das ist El Arenal (oder in unserer Deutschen Sprache: S’Arenal). El Arenal ist die typisch Feriendestination und bekannt für den Massentourismus. Man merkt das auch sehr schnell, denn alles ist überfüllt, (nach meinem Empfinden) ziemlich überteuert und auf Touristen ausgerichtet. Dass wir als Abschlussreise eine Reise nach El Arenal in Mallorca (in der Nähe von Palma) gemacht haben, passt wunderbar ins Konzept – wir waren typische Touristen.

Hinreise und Hotel

Wir reisten an einem Samstagmorgen nach Basel Mulhouse zum Flughafen, um von dort nach Palma zu fliegen. Wir waren selbstverständlich auch nicht die einzige Abschlussklasse und einige Gesichter sah man dann später in Mallorca wieder. Nach einem relativ kurzen Flug mit kleinen Turbulenzen angekommen in Palmas Flughafen, konnte man mit dem von TUI gleich mitorganisierten Car direkt zum Hotel tranpsortiert werden. Es war ja klar, dass wir die letzten waren, die raus konnten. Aber «Who Cares?», oder? Wir hatten schliesslich Ferien und darum war uns das ziemlich egal.

Beim Hotel Luna / Tropical Park angekommen gabs dann erstmal einen blauen Bändel um den Arm, damit wir auch immer schön gekennzeichnet waren für unser All-Inclusive-Dings. Das Zimmer war klein, geräumig, augestattet mit Bett, Komode, Schrank, Stühlen, Bad & Dusche, TV und Balkon und wurde jeden Tag geputzt. Wir machten uns aufgrund der zum Teil schrecklichen Bewertungen bei holidaycheck auf das Schlimmste gefasst, wurden dann jedoch eigentlich positiv überrascht.

Das Essen. Ja, das liebe Essen. Das war so ne Sache, denn eigentlich war das Buffet sowohl morgens als auch mittags und abends immer sehr gross und reichhaltig, aber man merkte schnell, dass die Esswaren nicht von der gewohnten Qualität waren, wie man sich das halt von der Schweiz teilweise gewohnt ist. Es schmeckte also nicht schlecht, aber auch nicht so dass man es einem Kollegen als «gutes Essen» weiterempfehlen würde, vor allem bei der Würze und beim Fleisch war ich nicht so ganz zufrieden, aber für den totalen Preis für das Angebot war es allemal mehr, als ich mir erwartet hätte. Und auch wenn das Hamburgerfleisch und das verwendete Öl am Pool nicht unbedingt toll aussah, konnte man es ohne Probleme essen.

Die Pool- und Hotelbar waren mit verschiedensten Dingen ausgestattet (oder halt dem günstigen lokalen Alkohol, den man hier nicht wirklich kennt), aber auch damit konnte man ohne Probleme zufrieden sein. Man musste nie extrem lange anstehen und gespart wurde beim Mischen auch nicht.

Soll heissen: Ich war ganz zufrieden mit dem Hotel, aber ein zweites Mal würde ich es wohl nicht besuchen. Dann doch lieber mit einer Gruppe von Leuten hier auf Mallorca ein Ferienhaus mieten, mit eigenen Pool versteht sich. Da hatt man dann vieleicht mal etwas Ruhe vor den Massen an Touristen und kann sich selbst verpflegen. Denn eines ist klar, gesund gegessen habe ich wohl nicht wirklich (auch wenn ich mir auch ab und wann einen ganzen Teller Salat gefüllt habe).

Muss man gesehen oder erlebt haben:

Naja, müssen tut man im Urlaub gar nichts. Aber wenn man schon mal in El Arenal bei Mallorca ist, kann man durchaus auch einmal gut essen und zwar nicht nur billige Qualität, sonder etwas günstiges, gutes, wo man garantiert auch einen vollen Magen voll gutes Essen hat. Das Restaurant «Del Sol» hat uns das genau geboten. Von der Bedienung hätte sich manch ein Restaurant ein Stück abschneiden können und nur weil es ein wenig versteckt zwischen den Läden ist, ist es nicht minder beliebt oder weniger gut.

Ansonsten kommt man günstig in ein Alpamare-ähnliches Ding namens Aqualand. Anscheinend der grösste Wasserpark in Europa. Kleiner Tipp: Druckt euch von der Homepage einen Gutschein aus, falls ihr dort vorbeigeht und mietet euch dort kein Gummiboot, denn die erhält man durch anstehen auch gratis und die cooleren (schnellen) Bahnen sind sowieso ohne Boot.

Ausgang: Wer auf Schlager steht, ist im MegaPark am rechten Fleck, wer auf etwas modernere Musik à la Charts steht findet im Paradies einen tollen Club. Sonst macht ihr einfach eure eigene Strandparty.

Der Strand ist übrigens nicht besonders schön. Das Sonnenbrandpotential ist relativ gross und am Anfang des Sandstrandes stinkt es manchmal schon ein bisschen. Jänu. Reicht zum chillen.

Übrigens spricht dort die halbe Welt Deutsch. Darum auch der Titel… Wollt ihr einen der gefühlten tausend Promoter, die euch dort anquatschen loswerden, könnt ihr also gerne mal Französisch auspacken, wurde bei uns ein Running Gag… :D

Zurückgereist…

…sind wir dann am Donnerstagmorgennach zwei Stunden Schlaf. Da wird man gerne in aller Hergottsfrühe aus den Federn gerissen und wartet dann eine halbe Stunde oder so auf den Car. Schlafen kann man ja nach einem Flug mit nur kleinen Turbulenzen (nichts nennenswertes) und einer zweistündigen Zugfahrt von Basel aus ja noch zu Hause. Am selben Nachmittag erfuhren wir dann übrigens auch die Ergebnisse unserer Maturaprüfungen. Die kennt ihr ja schon.

Fragen?

Fragt mich einfach, ich werd euch schon meine Meinung kundtun oder vielleicht noch einen Tip geben können. Vielleicht auch nicht. ;-) Wo hat eure Abschlussreise hingeführt?

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