Nexus S mit Android im Alltag

Veröffentlicht am: 19.04.11 | Technik & Computer Tests & Reviews  | 6 Kommentare

Ich durfte im Rahmen der Swisscom-Expertengruppe das neue Nexus S von Google (bzw. Samsung, der Hersteller des Geräts) mit Android 2.3.3 testen. Für mich war das zum einen die Gelegenheit, einmal mit Android zu arbeiten und gleichzeitig eben auch meine Androidpremiere. Ich fand sowohl positive als auch negative Dinge, den vollständigen Bericht können alle unter 26-jährigen bald auf der Xtra-Zone nachlesen. Ich werde den Bericht nach Möglichkeit auch noch auf diesem Blog veröffentlichen, damit auch nicht-Swisscomkunden und Leute Ü26 den Bericht lesen können.

Drei Dinge muss ich aber noch loswerden:

Android-Apps sind hässlich. Sagt mir, was ihr wollt, aber bis jetzt fand ich praktisch keine Anwendung, die mich designmässig überzeugt hat (sogar Wunderlist – mit einem tollen Design auf praktisch allen Geräten – sah auf Android irgendwie crappy aus). Da hat Apple mit seiner GUI (, welche die Entwickler natürlich auch in ihre Apps einbauen können) eindeutig die Nase vorne. Oder wie erklärt ihr mir, dass gleiche Anwendungen von gleichen Firmen auf dem iPhone toll aussehen und auf dem Android-Betriebsystem einfach nur hässlich sind? Hier ein Beispiel anhand der Anwendung Meebo (Screenshot vom Android Gripes Blog):

Dies hat leider teilweise auch zur Folge, dass die grafische Oberfläche nicht besonders intelligent gestaltet wurde. Und da kommen wir zum zweiten Punkt: das iOS lässt sich viel flüssiger bedienen. Wer noch nie ein iPhone (bzw. ein Gerät mit iOS) in der Hand hatte, der wird sich nicht so sehr daran stören. Aber trotzdem fehlte mir bis jetzt immer der Überblick im Android-OS. Da häufig ein Hardware-Button ausserhalb des Displays für die Funktionen der Apps verwendet wird, hat man nie wirklich den Überblick, den man beim iOS hat. Das nervt extrem und man weiss nicht immer, wo genau man jetzt nach den Funktionen suchen soll.

Aber Android sticht Apples iOS mit Leichtigkeit, wenn es um ein gutes Benachrichtigungssystem geht. Die Push Notifications von Apples iOS sind super und sparen Akkulaufzeit (bei Android läuft das meines Wissens nach dem Pull-Prinzip, sprich das Gerät fragt immer nach, ob was Neues da ist). Was jedoch beim iOS komplett fehlt, ist eine gute Zentrale, die alle Push Notifications auch nach dem Wegtippen des Popups noch anzeigt. Einmal weggetippt, sind die Meldung für immer weg und bleiben höchstens noch als Zahl beim Symbol der Anwendung in Erinnerung. Da muss Apple nachbessern!

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