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Lebe deine Leidenschaft!

Veröffentlicht am 13.03.2014 » 2 Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

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Caine's Arcade

Hast du eine Leidenschaft? Kitzelt’s dich immer wieder, wenn du eine bestimmte Tätigkeit machst. Könntest du bis tief in die Nacht dieser Leidenschaft nachgehen?

Vor einiger Zeit, noch im letzten Jahr 2013, habe ich diesen Videoclip auf Vimeo entdeckt. Caine bastelt leidenschaftlich gerne Spiele und baute sich damit eine ganze Art Spielhalle zusammen, doch niemand schien sie gross zu beachten. In diesem Kurzfilm zeigt ein Dokumentarfilmer Caine’s Leidenschaft und auch, was man mit etwas Social Media Power alles so erreichen kann:

Als kleines Goodie hier noch ein Folgevideo:

Lebst du schon deine Leidenschaft? Ist deine Leidenschaft dein Job? Wenn du diese beiden Fragen mit ja beantworten kannst, Chapeau. Falls du deine Leidenschaft noch nicht in deinem Beruf wiederfindest, ist es wahrscheinlich höchste Zeit, etwas daran zu ändern. Tu es, dein Leben kannst du nur einmal geniessen.

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1’095 Tage in der Blogosphäre – 3 Jahre mit Herz und Blut

Veröffentlicht am 20.12.2011 » 9 Kommentare » Kategorie: Allgemein, Life von Michael Eugster

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Es ist schon fast unglaublich. Was einmal einfach so aus einer Idee «aus dem Bauch heraus» entstand, wurde zu einem Blog. Da feierte man das erste, das zweite Jubiläum, präsentierte gar seine Maturaarbeit unter dem Titel «bloggerfilm» vor grossem Publikum und jetzt habe ich 18 und der Blog auch schon 3 Jahre auf dem Buckel. Ich bin nicht mehr Kantischüler, sondern bin Praktikant als Videojournalist.

In meinem Leben hat sich in den letzten Jahren so viel geändert, dass ich gar nicht wüsste, wo ich beginnen sollte. Ich habe etwas weniger gebloggt. Weniger applelastig, weniger Technews (kann man ja eh überall lesen) und mehr Eindrücke, Erfahrungen, Tipps, Perlen und so. Mehr ich. Dass das dies auf Anklang stösst, zeigen meine Besucherzahlen, die sich trotz weniger Beiträge immer in einem schönen Bereich mit leichter Tendenz nach oben bewegen.

Und so verzichte ich für ein Mal auf einen Jahresrückblick, auf die achsotollen Wünsche für die kommenden «Festtage» (für viele eher Stresstage) und auf einen tollen philosophischen Spruch am Schluss. Aber wer wissen möchte, was denn in der Welt so bedeutendes passiert ist gegooglet wurde, der soll doch einfach mal auf der tollen Seite «Google Zeitgeist» vorbeischauen (nebenbei: ganz ohne Flash, dafür mit viel HTML5).

Stay hungry, stay foolish. (Oh, ich habs doch getan. Aber der Spruch stammt von Steve Jobs.)

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Bestanden! Bye bye, Kanti Wil.

Veröffentlicht am 02.07.2011 » 11 Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

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Vier Jahre an der Kanti Wil sind vergangen. Wir haben alle ab und zu etwas blut geschwitzt, meine Klasse hat sich von Grund auf in der Zusammensetzung und im Zusammenhalt geändert. So starteten wir mit einer normalen Klasse von ca. 20 Schüler und wenn wir mal eines Morgens in der Englisch-Stunde richtig gerechnet haben, so könnten wir den jetzigen Stand von 15 Schüler locker nochmals mit 15 ehemaligen auffüllen.

An schnelle Wandel waren wir uns also gewohnt und dies musste auch so sein, denn jedes Schuljahr war wieder etwas anders und neue Herausforderungen warteten auf uns. Zu Beginn gab es einmal die Hürde der Aufnahmeprüfungen (ehrlich, ich kann mich nicht mehr gross daran erinnern, ausser dass es bei der Matheprüfung ein Sudoku gab, wovon ich etwa so wenig Ahnung hatte wie vom Rest der Matheprüfung ohne Taschenrechner), die wir logischerweise alle überstanden hatten. Der Druck der ersten Probezeit kam dazu, wir lernten eine neue Schule mit komplett anderen Anforderungen der Leistungen kennen. Einige Bio- und Physikpraktikaberichte später, wofür wir gefühlt immer fast einen Samstagmorgen brauchten, um schlussendlich nur eine einfach zählende Note fürs Zeugnis erhielten standen wir dann schon am Ende der wohl strengsten dritten Klasse (klar, das ging nicht so schnell, aber die Zeit verging teilweise echt im Fluge). Die ersten Sommerferien, die man zum Teil sehr intensiv für kommende Prüfungen einsetzen musste kamen. Doch auch die Vormaturavorbereitung mit reichlich Ablenkung brachte man hinter sich, um dann in einer Viertelstunde ca. 2-3 Jahre Wissen unter Beweis zu stellen.

Ich war schon immer bereit, etwas mehr zu geben, als man das musste. So bestand auch in gefühlsturbulenten Zeiten das FIRST mit Grade A sowie das DELF B1 mit 79/100 Punkten. Nebenbei gab es Projekte, wie das Open Air Zuzwil, bplaced, Webdesign für etwas Taschengeld und noch einiges mehr. Das vierte Jahr begann und ich setzte mir für meine Matura ein Ziel, das mit viel Aufwand verbunden war. Dass ich mit meinem bloggerfilm eine kleine Welle in der Schweizer Bloggerszene ausgelöst habe und sogar noch einen Auftritt bei Joiz dafür erhalten habe, hätte ich mir wirklich nicht träumen lassen! Die Bewertung mit dem besten Prädikat «sehr gut» und eine öffentliche Präsentation bei den ausgewählten Maturaarbeiten bestätigten meinen Arbeitseinsatz und das Herzblut bei der ganzen Sache.

Das vierte Jahr verging irgendwie auch extrem schnell. Kaum begonnen, schon waren wir in der Maturavorbereitung und kaum haben die ca. 4 Wochen begonnen, wo man sich intensiv vorbereitete und dann eine Woche lang jeden Tag 4 Stunden Prüfungen und anschliessend jeden Tag eine mündliche Prüfung hatte, so waren sie auch schon wieder vorbei. Es gab eine wohlverdiente Abschlussreise mit etwas mehr als der Hälfte der Klasse nach Mallorca (ich werde noch mehr dazu schreiben) und am Donnerstag kam dann das erleichternde Resultat…

Bestanden!

Auch wenn ich mir nie gross Sorgen um mein Bestehen gemacht habe, habe ich dann doch etwas gezittert (muss man ja doch fast, oder?) und war dann umso mehr erleichtert, als ich erfuhr, dass der ganze Jahrgang bestanden hat! Ein (verhältnismässig) kurzer, aber intensiver Abschnitt meines Lebens ist nun eigentlich abgeschlossen. Zum einen ist das etwas schade, denn ich sehe einen Grossteil der Klasse wohl nicht mehr viel in nächster Zeit, aber es ist auch ein sehr tolles Gefühl, dies alles geschafft zu haben und zwar als Jüngster der Klasse. ;-) Wie es weitergeht werde ich euch in einem späteren Blogbeitrag etwas genauer erläutern. Haltet bis dann die Ohren steif und vielleicht sieht man sich ja schon bald am Eidgenössischen Raclette- und Grillfest der Schweizer Blogger und Twitterer in Bern, das innerhalb von 10 Stunden ausverkauft war?

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Upside down

Veröffentlicht am 05.04.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

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Das Leben ist voller Veränderungen. Neue Dinge beginnen, alte Dinge bewähren sich, andere brechen auseinander. Es können gefühlsgeladene Zeiten anbrechen, es kann sein, dass man das Gefühl hat, alle würden sich gegen einen wenden und man wäre alleine. Es kann sein, dass viele Leute bei einem sind und man sich trotzdem einsam fühlt. Das Leben ist kompliziert, seine Pfade werden durchkreuzt, manchmal mit wirren Windungen anspruchsvoll gestaltet, oder aber auch mal mit schönsten Pflanzen, blühenden Blumen und einer angenehm weichen Wiese bestückt. Alles gehört dazu, es gibt immer die schwierigen Seiten wie auch die einfachen Zeiten, wo man quasi schwerelos durch die Welt fliegt.

Was schlussendlich zählt, bestimmt jeder selber. Auch wenn man in schwierigen Situationen nicht ans Positive denkt, sollte man immer daraus lernen und seine Schlüsse für später daraus ziehen. Im Nachhinein ist man immer schlauer und genau dies sollte man ausnutzen. Auch wenn etwas im ersten Moment nach «upside down» aussieht, erscheint es später plötzlich ganz klar.

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Kalte Nacht

Veröffentlicht am 06.03.2011 » 3 Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

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Es ist kalt. Blicke schweifen durch die Gegend und verlieren sich irgendwo dort. Dort draussen. Entfernungen die träumen lassen. Wer sind wir, warum gibts uns, wie sind wir entstanden, wie weit geht es dort weiter, wo beginnt es, wo endet es oder endet es überhaupt? Fragen, die wohl kein Mensch jemals wirklich beantworten werden kann.

Ich schau in den Himmel und die Vergangenheit. Ich sehe Dinge, die schon vor vielen Jahren bereits geschehen sind, ich sehe etwas, das sich sich in Wirklichkeit schon längst verändert hat. Doch sind wir Menschen nicht alle Gewohnheitstiere? Veränderungen mögen wir meistens nicht unbedingt. Wir brauchen Zeit, um uns an Neues zu gewöhnen. Vielleicht tut einem ein Wechsel gut, vielleicht auch nicht. Die Vergangenheit lässt mich lachen, wütend sein, traurig sein und stimmt mich nachdenklich. Wenn ich zurückblicke, sehe ich ein Leben – was für ein Leben! Ich sehe die Ironie, die sich immer wieder in meinem Leben findet und auch sehe ich eine bestimmte Sehnsucht. Da strebe ich nach Glück, Liebe, Erfolg – wonach man halt so strebt. Auf was will ich hinaus? Wir werden es sehen.

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So sind sie in Wirklichkeit, die Menschen

Veröffentlicht am 15.01.2011 » 2 Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

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Bild von Bernd Boscolo / pixelio.de

Gegen aussen sind sie wie eine tolle, bunt bemalte Häuserfassade. Sie lassen sich praktisch nichts anmerken und lächeln immer zuckersüss. Die Türe zu diesem Haus ist schön versteckt, denn man soll ja nicht gleich an den wahren Kern herankommen. Sie spielen ein Leben vor, geben anderen Leuten das Gefühl, es sei echt. Doch in Wirklichkeit sind die Menschen ja ganz anders. Denn wenn man einmal diese Häuserfassaden durchdringt und die nackte Wahrheit betrachtet, sieht es schnell anders aus.

Genau! Die Menschen sind in Wirklichkeit ganz anders. Bezeichnen wir sie doch einfach einmal als furzende, rülpsende, lästernde Leute. Du denkst jetzt «Neeein, das würd ich nie tun!» Wers glaubt wird seelig. Achte doch selber mal darauf, wenn du das nächste Mal alleine oder mit deiner Familie zu Hause bist. Was machst du, wenn dich etwas ärgerst? Man spricht gerne einmal schlecht über eine Person und merkt dann vielleicht auch, dass es nicht ganz recht war, so zu sprechen.

Geht man zu jemanden nach Hause, verstellen sich die Leute. Man ist nie sich selber, wenn fremde Leute oder sogar gute Bekannte da sind. Man muss sich gut verhalten, anständig sein. Das Welt ist ein riesiges Theater, eine riesige Bühne. Je nachdem, auf welche Leute wir treffen, nehmen wir eine andere Rolle ein. Mal sind wir der coole, ältere Typ, der den jüngeren Teenies Geschichten erzählt und sie zum Lachen bringt, mal sind wir der anständige Typ, der sich von seinem Trainer Anweisungen geben lässt. Mal sind wir der Draufgängertyp, mal sind wir der Frauenheld, manchmal auch der Einfühlsame.

Da stellt sich die Frage: «Wer sind wir wirklich?» und die Frage ist schwer zu beantworten. Sind wir das, was unsere Eltern durch ihre Erziehung aus uns gemacht haben, wenn wir uns zu Hause etwas gehen lassen und uns nicht an alle Sitten und Normen der Öffentlichkeit halten müssen, weil man im privaten Rahmen ist? Oder sind wir der anständige, hilfsbereite Typ von nebenan? Wer sind wir wirklich? Die Antwort darauf wird man wohl nie wirklich finden können. Wahrscheinlich ist die Antwort «Du bist immer, wer du gerade bist und du hast verschiedene “Ichs”.» Doch diese Antwort ist nicht befriedigend, denn sie lässt Vieles offen.

Wie ist es bei dir? Schaffst du es, dich nicht zu verstellen und bei allen Leuten gleich zu sein oder hast auch du deine verschiedenen «Ichs»?

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Lean back!

Veröffentlicht am 08.12.2010 » 3 Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

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Plötzlich kommt es geballt. Da ein Termin, dort eine Sitzung, der eine Besprechung und dazu kommen natürlich noch Prüfungen, Vorträge und alle wollen noch irgendetwas von dir.

Und wenn wir schon dabei sind, dann erwähnen wir doch gerne einmal die anscheinend ach-so-tolle Vorweihnachtsstimmung. Man zerbricht sich den Kopf darüber, was man den anderen Leuten schenken soll und irgendwie wird alles etwas zum gezwungenen Schenken, auch wenn man gerne schenkt.

In solchen Zeiten braucht es unbedingt einfach mal Zeit, die man sich einfach für sich selber nimmt. Zeit, um zurückzulehnen. Vielleicht auch, um einen Kaffee zu trinken und etwas Musik reinzuziehen. Zeit, um auszuruhen und für Erholung zu sorgen.

Bei mir meldet sich der Körper meistens recht schnell, wenn der Bedarf an Schlaf, Ruhe und Erholung vorhanden ist. Und der ist jetzt definitiv vorhanden. Wann habt ihr das letzte Mal einfach einmal bewusst eine Pause gemacht? Wann habt ihr euch bewusst Zeit für eure Erholung genommen – und vielleicht mal nicht, indem man auf Facebook rumhängt? Wär doch mal was, oder?

Darum: Lean back. Enjoy. Relax.


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Bloggertrio interviewen und Zugfahren

Veröffentlicht am 24.10.2010 » 3 Kommentare » Kategorie: Life, Quatschstory von Michael Eugster

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Blogger sind irgendwie schon ein bisschen ein eigenes Volk. Sie haben meistens einen etwas eigenartigen Humor, sind offen für vieles und bringen ihre Gedanken auf virtuelles Papier (, ohne dass dabei Bäume sterben mussten (höchstens für den Strom)). Wie auch immer. Mit meiner Maturaarbeit bloggerfilm möchte ich dem Zuschauer ja auch die Blogger als Person etwas näher bringen und ihnen zeigen, was ein Blog überhaupt ist.

Dazu habe ich gestern in Pfäffikon drei Bloggerurgesteine getroffen und interviewt. Ich muss sagen, dass es wirklich Spass gemacht hat!

Die Reise dahin war irgendwie witzig. Eigentlich hatte ich mich innerlich auf eine ruhige Reise vorbereitet, jedoch traf ich dann per Zufall eine Kollegin im gleichen Zug, im nächsten Zug wollten dann einige Jungs und Mädels in mein Abteil sitzen. Gut, die Unterhaltung war lustig und ich kam dann auch am richtigen Ort an. Auf dem Heimweg quatschte mich dann irgendjemand über Züge, Schienen und Fahrleitungen voll (ich war eigentlich müde und wollte die Videos auf mein MacBook Pro kopieren… Aber nein!) und nach dem Umsteigen traf ich wieder eine Kollegin.

Daraus schliesst man: Die Welt ist klein und die Schweiz sowieso. Seine Ruhe hat man im Zug garantiert nicht (zumindest in der 2. Klasse nicht – scheiss Klassengesellschaft xD) und wenn sich vier Blogger treffen, gibt das eine lustige Kombination, die sogar Altersgrenzen gestrost ignoriert. Yay!

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Struktur ins Leben bringen

Veröffentlicht am 13.09.2010 » Keine Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

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Altpapier…

Wieder etwas Struktur ins Leben zu bringen, währenddem man eine nicht allzu einfach Zeit durchmacht, ist gar nicht so einfach. Es gibt Dinge, die man gerne vergessen würde, aber nicht vergessen kann. Es gibt Personen, die man vielleicht besser vergessen würde, aber nicht vergessen möchte. Es gibt Dinge, die man behält, weil man sie als Erinnerung behalten möchte.

Und ich behalte meistens viel zu viele Dinge, was dazu führt, dass sich manchmal einfach Papierstapel bilden, die endlich einmal wegkommen sollten. Heute musste ich einfach mal wieder aufräumen und habe viele Dinge auch einfach mal weggeschmissen. Auch so kann man etwas Struktur ins Leben bringen. Auch so kann man an einem Punkt wieder etwas neu beginnen. Doch es ist erst der Anfang. Doch man muss manchmal einfach mal beginnen. Man muss irgendwann einmal beginnen, Altlasten abzubauen. Man muss sich irgendwann von einigen Dingen trennen und Platz für Neues schaffen, damit man nicht sitzen bleibt.

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Life’s a stage

Veröffentlicht am 08.09.2010 » 1 Kommentar » Kategorie: Life von Michael Eugster

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Bild gefunden auf flickr von Kristian.

Das Leben ist eine grosse Bühne. Im ersten Akt spielst du nur mit, bestimmen tun die Älteren. Du merkst langsam, wie das Spiel funktioniert.

Für welche Rolle entscheidest du dich? Es ist nicht so wichtig, denn die Rollen tauschen dauernd. Mal bist du derjenige, mal der andere. Mit der Zeit findest du eine Rolle, die dir am besten passt.

Die Kulissen ändern sich, eine andere Sprache wird gesprochen. Bist du bereit für den nächsten Akt? Das Licht wird plötzlich hell und du kannst alles ganz genau sehen. Der Vorhang war schon immer offen und wahrscheinlich wird er dies auch bleiben.
Du musst aufpassen, was du sprichst, wohin du gehst, was du tust. Denn jedes einzelne Detail wird kritisch von den Zuschauern beobachtet. Und plötzlich sitzt du selber im Publikum und schaust dem Spiel des Lebens zu.

Die Kritik des Publikums ist meist hart und gnadenlos. Nur die besten werden die Rollen behalten, was nicht passt wird passend gemacht. So wechseln die Rollen wieder.

Von Zeit zu Zeit fällt dein Scheinwerfer aus und muss ersetzt werden. Du stehst auf der Bühne und hast einfach keinen Durchblick mehr – kein Wunder, wenn es so dunkel ist. Hast du Glück, so helfen dir einige Mitspieler. Hast du Pech, irrst du im Dunkeln.

Der zweite Akt hat schon längst begonnen, alle Blicke sind auf dich gerichtet. Von Zeit zu Zeit müssen die Kostüme gewechselt werden, etwas Puder kommt ins Gesicht. Welche Geschichte spielst du heute? Langsam merkst du, dass du Dinge ändern kannst. Du kannst dich ändern, du kannst dich verstellen oder auch einfach nur du selbst sein. Langsam merkst du, dass du mitwirken kannst und mit anderen zusammenarbeiten kannst. Du gestaltest dich und deine Welt.

Die Bühne ist gross. Du bestimmst, welche Rolle du einnimmst. Du bestimmst, welche Kulisse deine Bühne hat. Du bestimmst deine Mitspieler. Hast du die richtige Wahl schon getroffen? Entscheide weise, denn das Licht kannst du nicht bestimmen.

Die Bühne ist gross. Deine Rolle, dein Kostüm – sind sie echt?

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Erzähl der Welt etwas!

Veröffentlicht am 18.08.2010 » Keine Kommentare » Kategorie: WWW von Michael Eugster

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Der ganzen Welt etwas zu erzählen hat schon seinen Reiz. Hat nicht jeder von uns schon im stillen Kämmerchen mal echt tolle Einfälle gehabt, die eigentlich mit mehr Leuten geteilt gehören? Vielleicht hat der eine oder andere sogar schon mal etwas auf totes Holz (auch Papier genannt) geschrieben und seither hat das niemand gelesen, obwohl es wirklich gut ist?

Gehörst du dazu? Willst du endlich einmal etwas im Web veröffentlichen, aber nicht unbedingt regelmässig einen Blog pflegen und betreiben? Hast du Lust, einfach einmal etwas auf einem Blog zu platzieren? Dann bist du hier genau richtig! Ich biete allen Interessierten meinen Blog als Plattform für einen Gastbeitrag an – egal in welche Form, wie lange, wie kurz, du bist völlig frei. Schreib mir!

Da ich in diesem Blog bisher über praktisch alle Dinge geschrieben habe, die mich irgendwie beschäftigt haben, ist die Themenwahl völlig frei. Es kann ein Erlebnis oder eine Beobachtung aus dem Alltag sein, es können Ideen für ein Projekt sein, es können Gedanken übers Leben sein, es kann eine technische Erklärung sein, es kann eine frei erfundene Geschichte sein oder einfach sonst etwas. Du schreibst, ich publiziere.

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Murphys Gesetz

Veröffentlicht am 17.08.2010 » Keine Kommentare » Kategorie: Life von Michael Eugster

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Kennt ihr es bereits, das Gesetz von Murphy? Nein? Es ist höchste Zeit, es kennenzulernen.

  1. Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es schief.
  2. Wenn etwas auf verschiedene Arten schiefgehen kann, dann geht es immer auf die Art schief, die am meisten Schaden verursacht.
  3. Hat man alle Möglichkeiten ausgeschlossen, bei denen etwas schiefgehen kann, eröffnet sich sofort eine neue Möglichkeit.
  4. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt, ist umgekehrt proportional zu seiner Erwünschtheit.
  5. Früher oder später wird die schlimmstmögliche Verkettung von Umständen eintreten.
  6. Wenn etwas zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch.
  7. Geht etwas nicht schief, so tritt sofort Regel 1 in Kraft.

Ich habe mir schon viel mal Gedanken darüber gemacht. Zum einen ist das Gesetz natürlich sehr pessimistisch, zum anderen stimmt es eigentlich nicht in jedem Fall, denn sonst wären wir wohl schon alle gestorben. Aber glaubt mir: Seitdem ich dieses Gesetz auf Wikipedia gelesen habe, begleitet es mich in meinem Leben. Ich fahre mit dem Bike einen Hügel runter – mir kommt ein Auto entgegen und ich denke – ja, woran denke ich echt? – yep, an Murphys Gesetz.

Sorry, Murphy. Ich lebe immer noch. Noch habe ich das Leben überlebt, wir werden ja sehen, wie lange ich dir noch widerstehe – ich werde es länger schaffen, als du denkst, ich werde es länger schaffen, als ich selber denke.

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