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Darum siehst du hier vielleicht auch noch nicht alle Beiträge und noch nicht alle Kommentare, ich werde jedoch so schnell als möglich alles auf den neusten Stand bringen!

abseits und nah am Alltag – vom Apple iPhone über Wetter bis zum Zürcherapfel

Namen und die menschliche Dummheit

Mittwoch, März 10th, 2010 10:00am

Crowd
Bild von Uwe Steinbrich

Und hier erscheint eine weitere Ausgabe von den Lebensweisheiten und kritischen Bemerkungen aus dem Hause m_Blog. Gut – mit der Einleitung habe ich mir die Ernsthaftigkeit dieses Beitrags wohl schon mal verbockt, denn ich schreibe diese nicht einfach als Scherz.

Wir Menschen sind ja nicht die hellsten Wesen, wir sind nicht perfekt – das merke ich wohl nicht als erster. Wir verschleudern fossile Energieträger und produzieren vielleicht sogar unser eigenes Grab, wir führen Kriege gegeneinander, wir verschwenden Unmengen an Geld für Militär und eine vermeintliche Staatssicherheit, Versicherungen und viele andere Dinge, die unsere Gewissen etwas beruhigt – ob sie etwas bringen? Das ist hier ja nicht die Frage. Auf jeden Fall sind wir nicht perfekt, nicht einmal annähernd. Es gibt Dinge, die könnten wir wohl begreifen, aber wir wollen sie einfach nicht wahrhaben.

Doch was hat dies alles mit dem Wort «Namen» im Titel zu tun? Eigentlich nicht viel, aber es schafft den nötigen Hintergrund: Menschen sind Dumm (und schreiben «Dumm» auch noch gross… schlimm!).

Und so kommt es auch, dass wir im Laufe unseres Lebens viele lustige Vorurteile ansammeln, die jederzeit und überall zur Anwendung kommen. So ganz nach dem Motto «Blonde sind dumm», «Frauen können nicht einparken», «Schweizer essen nur Käse und Schoggi», «die Deutschen sind Sauerkrautfresser und beziehen lieber Hartz IV, anstatt zu arbeiten» und vieles mehr. Teilweise haben diese Vorurteile vielleicht einen wahren Kern, aber vielfach… sind es eben einfach nur Vorurteile.

Namen sind eine weitere lustige Erfindung. Mit einem Namen verbindet man automatische viele tolle (oder eben überhaupt nicht tolle) Vorstellungen. Vielleicht hat man gute Erfahrungen mit dem Namen gemacht, vielleicht verabscheut man aber auch eine Person mit einem bestimmten Namen. Und genau diese Erlebnisse und Erinnerungen produzieren schöne Vorurteile. Denn irgendwie muss die Person mit dem gleichen Namen ja auch in irgendeiner Form der anderen ähnlich sein. So sind eigentlich alle Personen, denen wir neu begegnen, aber einen uns schon bekannten Vornamen tragen, irgendwie mit gewissen Erinnerungen und Vorurteilen belastet. Man erinnert sich an die Person und wünscht sich, sie hiesse anders.

Und so sind Namen irgendwie Fluch und Segen zugleich. Jeder Mensch möchte gerne mit seinem Namen angesprochen werden. Man hört sofort hin, wenn man seinen eignen Namen hört, man freut sich wenn jemand den eigenen Namen kennt. Das wäre also der Segen. Und der Fluch kommt irgendwie auch, denn genau mit solchen Vorstellungen macht man einen Namen kaputt. Einer Person einen Namen zu geben ist eigentlich auch schon eine krasse Einschränkung. Man kann eine Person irgendwie nicht einfach auf einen Namen reduzieren, denn jede Person ist einzigartig und verschieden. Und doch müssen wir das, denn sonst wird es langsam aber sicher schwierig, miteinander zu kommunizieren.

Achtung, Baby!

Dienstag, März 09th, 2010 9:00am

Michael Mittermeier

Michael Mittermeier zeigt wieder einmal, dass man ihm bereits bei seiner Geburt den Humor mitgegeben hat. Ich hatte die Gelegenheit, an einen Auftritt von Michael Mittenmeier zu gehen und zwar in München.

Nach drei Stunden Fahrt kamen wir also am vergangenen Samstag in München an. München ist eine Stadt, die ich schon immer irgendwie toll fand. Das zweite Mal sah ich diese Stadt, das erste Mal mit Schnee und zu dieser Uhrzeit. So galt es sogleich, den «KMU Audiomax» zu finden, was sich als etwas tricky herausstellte, wenn man sich in der Stadt nicht auskennt. Zielsicher schritten wir in die (falsche) Richtung. Nach dem kurzen Spaziergang fanden wir dann das Ziel, das nur hundert Meter vom geparkten  Auto entfernt war. Man sucht ja bekanntlich immer zu weit, auch wenn nes nah wäre.

Doch wir kamen dann schlussendlich doch noch pünktlich an und lauschten der Stimme des Mittenmeiers. Eigentlich war das Ganze eine Lesung aus seinem aktuellen Buch «Achtung, Baby!». Jedoch schmückte er die Sache noch mit vielen Dingen, die er uns frei erzählte. Der Abend war einfach köstlich fürs Gemüht und ich glaube, ich muss das Buch lesen. Was ich jedoch auch denke ist, dass es um einiges witziger ist, wenn Mittermeier das Buch vorliest, als wenn man es selber liest. Alles in allem war der Abend wirklich toll, ich habe mich durstig und müde gelacht, was sich auch auf die anschliessende Heimfahrt auswirkte, die ich im Halbschlafzustand ohne Probleme überstand… ;-)

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[smallPost] I asked…

Montag, März 08th, 2010 8:11am

Einige von euch kennen die Facebookgruppe vielleicht. Sie trägt den Titel «I asked for a drink, not a shitload of ice».
Irgendwie scheint es mir, als ob dieser Satz gut auf das Wochenende und heute anwendbar ist – in einer etwas abgeänderten Form:
«I asked for springtime, not for a shitload of ice and snow.»

Ihr wisst ja, dass ich den Winter sowas von liebe. Meine Kappe habe ich aus Protest irgendwo liegen lassen, als ich an die DELF-Prüfung ging und so gehe ich nun mit kühlem Kopf durch die Welt.
Petrus, zumindest am Ende des Monats könntest du mir dann zu meinem Geburtstag etwas Wärme schenken. Danke!

Gruss,
Michael

Shake Off The Dust – Tour

Sonntag, März 07th, 2010 5:50pm


(Bild von mir, geschossen mit dem iPhone)

Etwas anders als sonst ging es letzten Freitagabend nach Winterthur. Ein Konzert mit zwei Bands wartete auf uns. «Echtzeit» (DE) und «Make Up Your Mind» (NL) bestritten den Abend. Für mich es dieses mal auch mal etwas besonderes, weil ich einmal ohne Videokamera, ohne Digitalkamera für Fotos oder ähnliches zum Konzert ging. Ich kann es nämlich normalerweise nicht lassen, ein solches Gerät mitzunehmen. Doch nach dem letzten Konzert, wo ich den ganzen Abend filmte, wollte ich mal einfach das Konzert geniessen – ein gute Entscheidung.

Zusammen mit einigen anderen Jugendlichen hiess es dann schon bald «Shake off the dust!». Und es war wirklich ein toller Abend. Ein Abend, den ich gerne wieder einmal erleben würde. Zwei tolle Bands rockten die Bühne von Winterthur. Für Echtzeit war es das erste Mal, dass sie in der Schweiz auftraten. Mit rockenden Liedern, krachenden Gitarrenriffs und guten Grooves vermochten sie noch jeden einzelnen aus dem Publikum zum Mitmachen zu animieren. Es war einfach toll.

Man merkte einfach: Ein Abend, zwei Bands, ein Glaube und ein Ziel: den Abend zu rocken und Spass zu haben!

So schnell wie die Band erschien, war sie dann leider auch schon wieder weg. Ich vermisse die Töne jetzt noch ein bisschen, es hat wirklich Spass gemacht, den Jungs aus Deutschland zuzuhören. Und mal ehrlich: an einem solchen Abend interessiert es niemanden, ob die jetzt Deutsch oder Englisch singen, wenn die Musik passt – und das hat sie.

Nach Echtzeit war die Band mit dem klingenden Namen «Shake Off The Dust» aus Holland auf den Brettern. Trotz anfänglichen Problemen mit dem Saxophon, das anschliessend auch wieder zusammengeschraubt war, liessen sich die Jungs aus dem flachen Land nichts anmerken und zeigten der Schweiz, was toller Ska ist. Ich war selber etwas erstaunt, wie die Leute hier im Saal abgingen, denn die Schweizer sind ja nicht unbedingt dafür bekannt, von Anfang an gut mitzumachen. Doch hier bewegte wirklich praktisch jeder seine Knochen, von der Schweizerischen Verklemmtheit war da nichts zu sehen.

Und leider, leider hiess es dann auch irgendwann, Abschied von dieser Band zu nehmen. Der Abend war toll, die Leute waren gut gelaunt und der Besuch hat sich selbstverständlich gelohnt.

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T.G.I. Friday!

Freitag, März 05th, 2010 1:36pm

Nicht nur ich freue mich regelmässig über den Freitag, nein es gibt übrigens sogar ein Restaurant, das sich diesen Spruch gleich mal zum Namen gemacht hat! Momentan gibts die Restaurants leider erst in den Staaten, auch wenn ihre Webseite mit dem Slogan “T.G.I. Friday (r) Worldwide” werbt.

Das Freitagsrestaurant musst einfach mal erwähnt werden, und hier findet man ihre Website.

In diesem Sinne: Thank God It’s Friday! Ein schönes Weekend euch allen!

Gruss,
Michael